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Unterrichtsentwurf Klasse 5

Fächer:

Deutsch, Sozialkunde, Kunst, Klassenlehrerstunde

1.Wir lernen uns kennen und regeln unsere Klassengemeinschaft

Deutsch

Sprechen

über Herkunft, Wohnort, Schulerfahrungen, Erwartungen und Wünsche der Kinder, tägliche Probleme und Konflikte in der neuen Klasse , Rednerliste, Gesprächsleitung

Spielen Gesellschaftsspiele mit Partnern, Interaktionsspiele in der Gruppe, Konfliktszenen nachspielen oder erfinden und besprechen.

Lesen

Texte zum Aspekt Zusammenleben von Kindern bearbeiten

Schreiben

Sich schriftlich vorstellen

"Das bin ich"

Texte über Klassendienste und ihre Aufgaben, Regeln der Klassenordnung gemeinsam formulieren und aufschreiben, Nacherzählungen zu Lesetexten schreiben, Gespräche aufschreiben, Analysieren der Nomen(Einzahl, Mehrzahl,Fälle, Großschr.)

Indivduelles Richtigschreibheft (zur Verbesserung eigener Fehler)

Tippen und Drucken

von eigenen Texten und der Klassenordnung

Erkundung und Gäste

Drucktage zur Einführung in die Technik des Buchdrucks in Gruppen

Besuch im Museum für Arbeit und Technik, Mannheim

Elternbeteiligung beim Drucken etc.

Sozialkunde

Montagskreis und Freitagskreis als Ort für Erzählen, Gespräche über persönliche Befindlichkeit und sozialen Umgang in der Klasse, Schule

Besprechen der Notwendigkeit von Klassendiensten und ihre Organisiation, Einführung eines Übersichtsplanes

Aufgaben des/der KlassensprecherIn, Wahl der KlassensprecherIn, die SV Stunde: Rednerliste, Gesprächsleitung, Kontrollinstanz für die Klassenordnung, SV als Interessenvertretung der SchülerInnen

Planung und Durchführung eines gemeinsamen Frühstücks

Planung und Durchführung einer Tagesfahrt

Elternabend vorbereiten und durchführen

 

 

Fachübergreifend

Klärung der Anforderungen an schriftliche Schülerarbeiten, Methodenlernen: Partnerarbeit etc.

Kunst

Deckblätter für den Ordner zeichnen zum Thema der UE , Partnerportait (Holzfarbstifte)", Milchtütendruck, Linoldruck von Weihnachtskarten zum Verkauf

Elternabend mit Schülerdarbietungen

Vorstellung von Bildern, Texten, Gedichten, Buch, Spielen von Szenen, Klassenordnung,

 

asse voller Engel"

Ein Buch der Klasse 6 2000

Inhalt des Buches:

Kapitel 1:

Alle stellen sich vor

Unsere Steckbriefe haben wir zu Anfang des fünften Schuljahres geschrieben und später mit der Klassendruckerei von Hand gedruckt.

Klassenfoto

Kapitel 2:

Wir regeln unsere Klassengemeinschaft

Dieses Kapitel enthält:
- eines der ersten Klassenphotos unserer Klasse
- die Liste der Geburtstage der Kinder der Klasse
- die ersten beiden Sitzordnungen
- Berichte über die KlassensprecherInnenwahl
- eine Übersicht über die Klassendienst unserer Klasse
- erfundene Briefe " Sechs Wochen in der fünften Klasse"
- eine alte Klassenordnung und die
- Klassenordnung, die wir uns selbst gegeben haben
- und Berichte über den einen oder anderen Streit in den ersten Monaten

Kapitel 3:

Mit was wir uns befasst haben

3.1. Schüler - Lehrer - Schule
Aus der Arbeit mit dem Lesebuch

- "Ulli und ich" von Irmela Wendt
- "Sollen wir uns kloppen?" von Peter Härtling und eigene Streitereien
- Abenteuerspielplatz" von Cornelia Jacobsen
- " Die Sache mit der Schultasche" von Rolf Krenzer (Nacherzählung)
- Der Kloß" von Gudrun Pausewang (Nacherzählung)
- "Die Vaterunterschrift" von Christine Nöstlinger und unsere Erfahrungen mit Unterschriften
- Wie Lehrer sein können - Bilder und Texte
- Bildgeschichten
"Vater und Sohn" "Der kleine Herr Jacob" in Text gesetzt: Gute Idee - Der Bumerang - Die Spritze- Der Schneemann
- einige selbst gezeichnete Bildgeschichten

 

 

 

 

 

Von ersten Kennenlernspielen zum Buch über die Klasse

zu sehen und hören:

Anschauungsmaterial: Ordner mit Material zum Thema
Video vom Klassenabend
Texttafeln und Ausstellungsstücke

3.2. Fifty – Fifty: Unsere Kartenverkaufsaktion vor Weihnachten

- Vom Entwurf zur fertigen Karte
- Von Haus zu Haus - Erfahrung beim Verkauf von Weihnachtskarten
- Hurrikan "Mitch" und die Folgen

Kapitel 4:

Klassenfahrt Kröckelbach

1. Die Busfahrt nach Kröckelbach
2. Landung in der Jugendbildungsstätte
3. Vom Brötchen bis zum Auflauf
4. Unsere Häuschen
5. Rundgang in Fürth
6. Tageskreise
7. Gruppenspiele am ersten Abend
8. Die erste Nacht
9. Die Wanderung nach Lindenfels
10. In Lindenfels
11. Freier Abend - was nun?
12. Die zweite Nacht
13. Brotbacken bei Familie Eisenhauer
14. Freizeit
15. Die Nachtwanderung
16. Die dritte Nacht
17. Waldrallye
18. Partyvorbereitungen
19. Die Abschlussfete
20. Der Abend vor der vierten Nacht
23. Adé Kröckelbach
24. Basteln mit Frau Schmitt

Titel: Eine Klasse voller Engel

Bilder und Texte daraus

Südhessen Morgen 08.04.00

Drei mit Büchern

Eine Klasse "voller Engel" schreibt

ihr eigenesBuch

Sechstklässler der Nibelungenschule präsentierten ihr Werk

Hofheim. Dass ihr Buchtitel "Eine Klasse voller Engel" nicht ganz ernst gemeint ist und auch nicht so verstanden wird, ist den Schülerinnen und Schülern der sechsten Hauptschulklasse der Nibelungenschule klar. "Was noch nicht ist, kann allerdings noch werden" - und so eine Schlagzeile erregt nun einmal Aufmerksamkeit, dachten sich Schüler und Klassenlehrer Bertram Schmitt gleichermaßen. In einem abendfüllenden Programm präsentierte die Klasse sechs ihr "Meisterwerke" den Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden, aber auch den Lehrkräften und Mitschülern in der Aula der Nibelungenschule.

Die Absicht, ein Buch über das Zusammenwachsen der Klasse herzustellen, ging bereits in die Anfänge des fünften Schuljahres zurück. So wurden immer wieder Texte zu verschiedenen Themen im fächerübergreifenden Unterricht geschrieben, verbessert und für das geplante Buch gesammelt. Klassenlehrer Bertram Schmitt hatte den damaligen Fünftklässlern zunächst das Setzen mit beweglichen Metalllettern näher gebracht. So sind die "Steckbriefe" aller Schülerinnen und Schüler handgesetzt und handgedruckt, wurden im ersten Kapitel "Alle stellen sich vor" zusammengefasst und konnten vergrößert in einer Ausstellung bewundert werden.

Längere Passagen wurden dagegen im schuleigenen Computerraum am PC getippt. Während des Klassenabends lasen die Schüler Texte des Kapitels "Wir regeln unsere Klassengemeinschaft". Mehrere kurze, selbst verfasste Szenen beleuchten hervorragend geschauspielert - etwa Zankereien zwischen Geschwistern oder Freundinnen. Sie gehören ebenso zum Kapitel "Mit was wir uns befasst haben" wie Nacherzählungen von Lesestücken, Bildgeschichten oder eigenen Erfahrungen mit elterlichen Unterschriften der Klassenarbeiten.

Der Buchabschnitt "Fifty-fifty" berichtet vom Verkauf eigener Linolschnitte als Weihnachtskarten und der dazugehörigen Spendenaktion. Zur Unterhaltung und Entspannung der Zuhörer gab's obendrein einen originellen Tanz zu orientalischer Musik. Auch Texte des letzten Kapitels über eine Klassenfahrt nach Kröckelbach wurden zum Besten gegeben. Zum Abschluss entführten die Hauptschüler die Gäste mit selbst hergestellten Tier- und Geistermasken aus Pappmaché sowie südamerikanischen Klängen nach Bolivien. Dies wiederum bezog sich auf die Szene im Buch "Ein Indio darf den Tag nicht verschlafen" von Günther Feustel.

Während einer Unterrichtseinheit über "Kinder ohne Kindheit" hatte die' Klasse den Text gelesen. Zumindest an diesem Abend verhielten sich die Buchautoren vorbildlich wie Engel und dürfen stolz auf ihr Werk sein. Nimmt man den Beifall der Anwesenden als Gradmesser, stecken doch mehr Engel als erwartet im Klassenverband. fh

 

Lampertheimer Zeitung 08.04.00

Spielszene

Die "Klasse voller Engel" beweist Witz und Phantasie

Schüler der Nibelungenschule stellen ihr eigenes Buch vor

gl. HOFHEIM -"Eine Klasse voller Engel" - diesen Titel trägt das Buch, das die sechste Jahrgangsstufe der Nibelungenschule am Donnerstagabend im Rahmen eines Klassenabends in der Aula dem Publikum präsentierte.

Dass dies mit den "Engeln" nicht ganz erst gemeint war, wußten die Schüler und Lehrer Bertram Schmitt. Doch eine solche Schlagzeile macht natürlich Furore. Seit etwa zehn Jahren beschäftigt sich Schmitt mit dem Thema Buchdruck so können die Schüler aktiv etwas "produzieren", das bleibenden Wert hat.

Im Namen der Klasse begüßte Klassensprecherin Frauke die Anwesenden und Meike Kunert fungierte als Moderatorin des Abends. Das kontinuierliche Zusammenwachsen der Klasse ist in dem Buch festgehalten und die Anfänge hierzu gehen noch auf die fünfte Jahrgangsstufe zurück.

Da bereits befassten sich die Schüler mit verschiedenen Themen im fächerübergreifenden Unterricht, schrieben, verbesserten und sammelten Beiträge für ihr Werk.

Auch den Umgang mit "beweglichen Metalllettern" lernten die heute zwölf und dreizehn Jahre alten Schüler im Vorjahr. Handgesetzte und -gedruckte "Steckbriefe" der Klassenkameraden zeigen dies. Auch die heutigen Möglichkeiten zur Buchherstellung per Computer erfuhr der Nachwuchs am PC im schuleigenen Computerraum.

Somit wurde drucktechnisch der Bogen von Gutenbergs weltverändernder Erfindung vor 600 Jahren bis heute gespannt. Rechtes Lampenfieber herrschte bei den Schülern, die vor das Publikum traten, um jeweils Kapitel unter der Vorgabe "mit was wir uns befasst haben" vorzutragen. Dazu gehörte auch das gelungene Spielen von selbst verfassten Szenen, die im Buch abgedruckt sind.

Einen orgineller Tanz zu orientalischer Popmusik zeigten drei Mädchen. Einen video-Film von der Klassenfahrt nach Kröckelbach fand ebenfalls großes Interesse. Zum Abschluß des erfolgreichen Klassenabends "entführten" die Schüler das Publikurn mit selbst hergestellten Tier- und Geistermasken aus Pappmaché bei südamerikanischen Klängen nach Bolivien.

Auch dies bezog sich auf eine Geschichte aus dem Buch: "Ein Indio darf den Tag nicht verschlafen". Mit Recht dürfen die Schüler stolz auf ihre tolle Leistung sein, sei es im aktiven Vortragen an diesem Abend oder mit ihrem phantastischen Buch.

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Beispiel 2