Solidarität
mit Flüchtlingen

 

Forscherwerkstatt

Forschertag an der NSH am 21.03.2013

Herz einer Forscherwerkstatt ist ein Raum mit Forscherkisten und jede Menge zum Forschen verwendbarer Geräte und Materialien:

"Zentraler Bestandteil der Forscherwerkstatt sind die aufbereiteten Forscherkisten, die den Kindern in einem ersten Schritt eine präzise Anleitung zum Experimentieren an die Hand geben, und dann u.a. in Form von weiterführenden und vernetzenden Fragen, zur Weiterarbeit anregen. Die Möglichkeit einer tiefergehenden Durchdringung des Themengebietes in Form von selbst gefundenen Fragestellungen und Experimenten ist ausdrücklich erwünscht und wird durch die Bereitstellung vielfältiger Materialien gefördert. Die Forscherkisten enthalten die für die Versuchsanordnung notwendigen Materialien, eine Versuchsanleitung und ein "Versuchsschild" das u.a. zur Identifizierung des Kisteninhalts dient. Die verwendeten Materialien und Arbeitsmittel sind unter den Aspekten thematische Relevanz, Aufforderungscharakter, Alltagsnähe, sichere und leichte Handhabung, Kosten, Verschleißresistenz, Wiederbeschaffbarkeit, ästhetische Anmutung, sinnliche Wahrnehmung und vielfältige Verwendbarkeit ausgewählt. Kriterien bei der thematischen Aufarbeitung sind der Schwierigkeitsgrad, der Zeitbedarf für verschiedene Altersgruppen, die "Spannungskurve" des Versuchs, der Alltagsbezug und das Ausschließen potentieller Gefahrenquellen. Besonders berücksichtigen wir bei der Entwicklung von Experimentiersystemen das Feedback durch die Kinder, das wir in, bis zu einigen hundert Zugriffen in der Erprobungsphase, evaluieren. Außerdem werden auch Kinder angeregt eigene Forscherkisten zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Eine fertig entwickelte FORSCHERWERKSTATT sollte nach unseren Erfahrungen ca. 50 Experimente aus allen Wissensgebieten anbieten wobei für einen Betreib in den ersten zwei Jahren 20 Experimente ausreichend sein können. Dieses Set von 20 ersten Forscherkisten sollte vor allem nach dem Kriterium der vielfältigen Möglichkeiten innerhalb der einzelnen Versuchssysteme weiterzuarbeiten, ausgewählt werden. Verbrauchsmittel die zusätzlich benötigt werden, sind in einem Schrank untergebracht, was eine zentrale Vorratshaltung ermöglicht. Die Forscherkisten können außerdem in Wochenplan und Werkstattunterricht sowie als Vorführexperimente im "normalen" Unterricht genutzt werden."
Zitat: Website der Forscherwerkstatt Regenbogenschule - Konzept