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Liebe FreundInnen des „kleinen Gutenberg“!

Das zweite Jahr meiner Druck-Lernwerkstatt hat gerade angefangen. Mir hat es viel Spaß gemacht mit vielen Kleinen und einigen Großen Druckwerke in Text und Bild herzustellen.
Über Euer / Ihr Interesse mit Hochdruck Texte und Bilder zu gestalten - ganz wie man es früher machte - habe ich mich sehr gefreut.

Künftig werden Angebote und Berichte des "kleinen Gutenberg" auf einer neuen Website dargestellt. Dorthin gehts über diesen Link: (auf das Bild klicken)

Bertram Schmitt

 

Öffnungszeiten der Druck-Lernwerkstatt

Jeden Mittwoch findet der offene Druckworkshop in den Räumen des "kleinen Gutenberg" , Zornstraße 17 67549 Worms von 16.00 bis 18.30 Uhr statt

Alle übrigen Workshops werden nach Terminvereinbarung durchgeführt.

Druckkurse bei der Wormser VHS

Am Montag, den 10. und Dienstag den 11. April 2017 bieten wir einen Kurs bei der Wormser VHS im Rahmen des Osterferienprogramms an: KINDER HABEN SPASS BEIM DRUCKEN
Dieser findet in den Räumen der Jugendmusikschule, Gewerbeschulstraße 20 in Worms statt.
Interessierte melden sich über die VHS Worms an.

 


"Fledermäuse" zu Besuch im kleinen Gutenberg

Am Montag, den 05.08.2016, kamen zehn kleine "Fledermäuse" der Nibelungenschule Lampertheim-Hofheim in die Drucklernwerkstatt "geflattert".
Fledermäuse heißen die Kinder der Grundschulbetreuung, die vom Schulverein der Nibelungenschule Hofheim getragen wird. Der Hort hat auch in der 2. Ferienhälfte geöffnet und bietet meist besondere Programmpunkte an. So war es naheliegend mit der Bahn nach Worms zu kommen, da sowohl die Schule wie die Drucklernwerkstatt nur einige Minuten vom Bahnhof entfernt liegen.

Zehn Erst - und ZweitklässlerInnen begleitet und unterstützt von Frau Akrivi, Frau Bechtel und FSJler Kevin versuchten sich beim Drucken mit fertigen Linoldruckstöcken und probierten das Setzen und Drucken von kleinen Texten.

Auch das Erstellen von Frottagevorlagen aus Pappe samt Walzen von farbigen Durchdrucken fand guten Anklang. Zwischendurch hatten die Kinder Spaß daran sich Buchzeichen mit kleinen Linolstempeln zu gestalten.

Natürlich war bei der vielen Arbeit auch mal eine Pause angesagt.

Nach viel kreativen Spaß beim Drucken waren alle gut gelaunt beim Abschied.

 

 

DkG beim Ganztagsfest am Rudi-Stephan Gymnasium

Am Mittwoch, den 13.07.16 fand das jährliche Fest des Ganztagsschulbereichs des RSG statt. Der kleine Gutenberg war mit dabei mit einer mobilen Druckwerkstatt. Zwischen 14.00 und 16.00 Uhr konnten SchülerInnen und Eltern mit fertigen Linoldruckstöcken drucken und mit Linolstempeln stempeln.

Während der BUT-Woche des RSG vom 09.-12.05.16 waren bereits SchülerInnen der 5. und der 6. Klasse des Ganztagsbereichs des RSG in der Lernwerkstatt zu Gast.
Linolmotive wurden ausgehoben. Mit beweglichen Metalllettern setzten Sie passende Sprüche und Kurztexte und druckten beides einzeln oder in Kombination auf Papier oder Bildkarten.
Da die Arbeit in der Druckwerkstatt viel Spaß gemacht hatte, kamen alle Fünft - und Sechstklässler auch am 28. und 30.06. und am 04. und 5.07. nochmal in die Werkstatt. Natürlich wurde neben und mit der praktischen Arbeit auch etwas an thoeretischemWissen über Johannes Gutenberg und seine Erfindung gelernt.

Beim Ganztagsfest kamen einige der bisherigen 5. und 6. Klässer und fertigten neue Drucke. Auch etliche künftige SchülerInnen der 5. Klassen im kommenden Schuljahr samt Eltern nutzten die Gelegenheit: druckten Linolschnitte auf Karten oder stempelten Lesezeichen oder Aufkleber.


Gleich 4 Mädels aus unserem wöchentlichen Mittwochsworkshop waren mit am Rudi und halfen als "Assistentinnen" des DkG mit; Katharina, Lana, Pauline und Zoe. Sie werden übrigens ab August das fünfte Schuljahr am Rudi besuchen und haben gerne schon mal in ihre neue Schule reingeschnuppert.

 

125 Jahre Neusatzschule -
Projekttag im kleinen Gutenberg

Anlässlich des 125 jährigen Jubiläums der Neusatzschule führten alle Klassen eine Projektwoche durch. Die Schülerinnen von Herrn Karagöz beschäftigten sich mit dem Thema Drucken und kamen deswegen einen Morgen in die Druck-Lernwerkstatt, um verschiedene Drucktechniken auszuprobieren.

Zunächst gab es eine Einführung in die Erfindung von Johannes Gutenberg und das Setzen mit beweglichen Metalllettern.

Die praktische Umsetzung folgte gleich darauf. Mit großen Holzbuchstaben ließ sich das Plakat für den Verkaufstand hervorragend setzen und drucken.

Natürlich wollten die Kinder auch Linolschnitt probieren. Die selbst gedruckten Karten lassen sich prima am Projektstand zum Verkauf anbieten.

Am Schluss hatten alle das Gefühl ordentlich was geschafft zu haben und freuten sich auf den Präsentationstag am Samstag.

Samstag stellten unsere SchülerInnen wie alle AGs ihre Projekte vor:
Zum Verkauf gab es Jutetaschen mit dem farbigen Profil der Schulfassade und gedruckte Linolkarten. Fotos der Projektwoche zeigten, wie alles hergestellt wurde.

 

Geburtstagsfest mit Gutenberg

 

Friederike (v. l.) Elina, Christina und Lotte arbeiten in der Werkstatt von Bertram Schmitt
Foto: Fotoagenten/ Allesandro Balzarin

Von David Zerfaß

WERKSTATT-SCHULE Workshops vermitteln Geschichte und Praxis der Druckkunst

WORMS - Die kleine Lotte Freudenberger feiert Geburtstag. In diesem Jahr allerdings auf eine ganz besondere Art und Weise. Auf den Spuren Johannes Gutenbergs und unter Anleitung von Bertram Schmitt druckt sie sich gemeinsam mit ihren Gästen ein Buch.

Zunächst platziert sie bewegliche Lettern auf dem Setzschiff und färbt sie anschließend ein. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sie entscheidet sich für den Spruch: „Schau immer nach vorne, niemals nach hinten“, natürlich darf der Smiley am Ende des Satzes nicht fehlen. Am Ende hat sie eine farbenfroh gestaltete Seite und strahlt über das ganze Gesicht.

Lotte kennt sich bereits mit dem Druckhandwerk gut aus, denn sie besucht jeden Mittwoch den Workshop in der Lernwerkstatt „Der kleine Gutenberg“. Wie der Name schon vermuten lässt, erlernen die Teilnehmer das Drucken mit beweglichen Lettern, wie es Gutenberg damals erfand. Silvie Freudenberger, Lottes Mutter, beobachtet die Begeisterung ihrer Tochter seit dem ersten Workshopbesuch.

Für sie spielt dabei auch der Leiter und Inhaber der Werkstatt Bertram Schmitt eine entscheidende Rolle: „Da merkt man, dass er Lehrer war. Er leitet die Kinder an mit einer Engelsgeduld.“

Bis August letzten Jahres war Schmitt Rektor der Nibelungenschule in Lampertheim-Hofheim. Nachdem die Berliner Bank Anfang der 90-er Jahre ihre eigene Druckerei auflöste, übernahm Schmitt sämtliche Utensilien und Werkzeuge und richtete zunächst in seiner Schule eine Klassendruckerei ein. Da die Druckerei aus Zeit- und Lehrplangründen nicht regelmäßig zum Einsatz kam, reifte in ihm während der letzten Monate in der Schule die Idee, im Ruhestand seine eigene Werkstatt zu eröffnen. Kurzerhand lagerte er die gesamte Einrichtung erneut um und bietet nun Workshops, Ferienprogramme und Kindergeburtstage an. Auch Jugendliche und Erwachsene sind in den Workshops willkommen.

Für den Workshop öffnet die Werkstatt in der Zornstraße 17 jeden Mittwoch von 16.00 bis 18.30 Uhr.

Fragen beantwortet Bertram Schmitt per Telefon unter 06241-59 20 37 oder per E-Mail unter der-kleine-gutenberg@werkstatt-schule.de.

Bericht, Wormser Zeitung, 11.04.16

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Worms, den 06.09.2009

Am 26.03.09 hatte eine junge Dame im Gästebuch bei mir angefragt:

"Lieber Herr Schmitt, ich bin Mitglied beim Deutschen Kinderschutzbund und habe gerade meine Ausbildung als Holzbildhauerin abgeschlossen in der ich selbst ein wenig Erfahrung mit dem Holzschnitt machen konnte. Im Rahmen einer Kunstausstellung des Kinderschutzbundes Ebersberg (Oberbayern) sind nun verschiedendste Kunstangebote geplant. Ich hatte natürlich auch gleich eine Idee und möchte mit ca. 8-14 Jährigen gerne mit Holz- bzw. Linolschnitt arbeiten und evl. einen Kalender o.ä. drucken. Jetzt stellt sich nur die Frage, wie und in welchem Umfang das machbar ist. Ich habe gerade im Internet gestöbert und bin dabei auf "Ihre" Grußkarten gestoßen, die mir sehr gut gefallen. Da ich noch keine richtige Erfahrung gemacht habe, mit Kindern etwas ihnen bis dahin (wahrscheinlich) komplett fremdes in Angriff zu nehmen, wäre ich sehr froh, wenn Sie Zeit und Lust haben, mich telefonisch ein bisschen zu beraten"

Es dauerte einige Zeit bis wir miteinander telefonierten. Schließlich konnte ich ihr einige Tipps aus meiner Arbeit mit SchülerInnen in der Hauptschule geben. So kam kürzlich eine Mail samt Bildern an, die ich hier als Beispiel für gelungene Kooperation und Beleg für die Möglichkeiten des Linolschnitts einstellen will:

Kalenderblatt 01 Kalenderblatt 02

Linolschnitt 03 Linolschnitt 04

 

Sehr geehrter Herr Schmitt,

ich hatte Ihnen am Telefon versprochen, mich noch einmal zu melden, wenn der
Holzschnittkurs vorbei ist. Das ist zwar jetzt schon eine Weile her aber ich
melde mich jetzt doch noch- besser spät als nie!
Im großen und ganzen hat der Kurs gut geklappt, ich hatte 5 Kinder dabei,
der jüngste war sieben, die älteste 12. Es gab keine blutigen Nasen oder
abgeschnittenen Finger und alle Kinder hatten Spaß und würden sofort wieder
mitmachen. Das ist natürlich schön zu hören. Ich habe allerdings auch viel
dazugelernt, je jünger die Kinder waren, desto schwerer ist es ihnen
gefallen, sich mit etwas Schwierigem über einen längeren Zeitraum
konzentriert und sorgfältig auseinander zu setzen. Das hat sich dann auch
bei jedem neuen Schritt wieder gezeigt -angefangen von der Motivwahl bis hin
zum Druck- anfangs waren alle total konzentriert auf die neue
Herausforderung, nach einer Weile war das Neuartige aber erschöpft und
Fehler und Kompromisse wurden mehr.
Alles in allem für mich also eine sehr wichtige Erfahrung, die viel Spaß
gemacht hat.
So, jetzt noch einige Eindrücke für Sie.

Noch einmal Danke für ihre tolle Beratung und viel Spaß beim unterrichten

Ulrike Preußer

PS. Der Tipp mit den Schneidbrettchen war übrigens Gold wert, sonst hätte
sich bestimmt noch eines der Eisen in einem Bauch verirrt.

 

Vielen Dank Frau Preußer!

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